Referenzen

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Hier einige Aussagen von Eltern aus der Beratung sowie von Teilnehmern meiner Fortbildungen. Im Durchschnitt liegt die Gesamtnote, die ich von den Teilnehmern meiner Seminare erhalte, nach meinen Feedback-Bögen bei 1,14.

Gesine Herzog von der heilpädagogischen Praxis Pusteblume, Marquartstein, nach einer Fortbildung zum Thema “Konzentrationserziehung statt AD(H)S-Therapie – Ein Modell nach Paul Moor”:

“Dein Seminar, das du bei uns gehalten hast, wirkt sehr intensiv nach. Wir haben seitdem jede Teamsitzung genutzt, um die Lehre vom inneren Halt an unseren Fallkindern praktisch werden zu lassen. Zunehmend verändert es den gesamten Blick obwohl ja bei jedem schon eine Menge Heilpädagogik dringesteckt ist. Aber jeder hatte woanders sein Studium gemacht und andere Schwerpunkte gewählt. Durch die gemeinsame Basis hat sich unsere Teamdynamik verbessert, so dass das Arbeiten mittlerweile noch mehr Freude macht.
Ein ganz herzliches Dankeschön dafür! Du hast einen guten Teil dazu beigetragen!”

Anmerkung: Es ist mir ein großes Anliegen, fundierte Modelle, die den Namen “Erziehungswissenschaft” verdienen, mit sehr detaillierten und gründlich verstehenden Fallbeispielen zu verknüpfen. Heilpädagogische Arbeit sollte auf einem soliden wissenschaftlichen Fundament stehen und frei sein von esoterischem oder naivem Halbwissen, damit die Kinder maximal von ihr profitieren. Wenn ein maßgeschneidertes Seminar für ein Team dabei auch noch die Zusammenarbeit der Teilnehmer untereinander nachhaltig verbessert, freue ich mich besonders.

 

Mit großer Freude las ich vor Kurzem folgende Nachricht eines Vaters, dessen Familie ich über Jahre hinweg immer wieder nach Bedarf mit Förderdiagnostik im Bereich Lernen und Hochbegabung und konkreter Beratung zur Lernerziehung unterstützen durfte:

“Sie haben unsere Familie ja nun einige Jahre von der Grundschule bis zur Universität erfolgreich begleitet und ich möchte Sie deshalb kurz über den (finalen) Stand bei meinen beiden Söhnen informieren:

F. hat Ende letzten Schuljahres an der Externen M10-Prüfung an der Mittelschule seine Mittlere Reife bzw. neudeutsch “Mittleren Schulabschluß“ mit lauter 2ern gemacht. Damit kann und wird er nun an die FOS für Gestaltung gehen. Das Gymnasium, noch dazu ein naturwissenschaftliches, war nicht wirklich “seine Welt”.

B. hat das „Freijahr“ sehr gut genutzt: Reisen, Arbeiten, viel Lesen, Sport, Oma kümmern, Kochen haben ihn zu einem anderen Menschen werden lassen. Ich kann so ein „Selbstfindungsjahr“ wirklich nur jedem empfehlen.

Ich habe immer wieder an Ihre Einschätzungen und Ratschläge gedacht und mich daran, so weit es mir möglich war, auch orientiert. Daß beide auf ihre jeweilige Art die Schule gemeistert haben ist daher sicher auch zum Teil der Erfolg Ihrer Arbeit.

Auch Ihr Vortrag an der Grandlschule war für mich und andere Eltern sehr hilfreich. Von „offizieller“ Seite gibt es einfach zu wenig profunde Information rund um das Thema Lernen und Lernverhalten. Vielen Dank auch nochmals hierfür. Ganz herzlichen Dank und alles Gute für Ihre Zukunft”
Clemens Römer, München

Anmerkung: Ich bin sehr dankbar, dass ich über so viele Jahre hinweg immer wieder ins Vertrauen gezogen wurde. Es ist für Eltern nicht leicht, Klarheit in Erziehungs- und Lernfragen zu gewinnen, und gerade engagierte Väter finden in der heutigen Gesellschaft zu wenig Anerkennung und Unterstützung. Kinder und Jugendliche bis ins Erwachsenenalter zu begleiten, ist ein seltenes Privileg, das ich besonders schätze.

 

Eine Mutter, die an der Grundschule Großhelfendorf meinen Vortrag “Zählst du noch oder rechnest du schon?” besucht hat, schreibt:

“Liebe Frau Stiehler,
herzlichen Dank für den tollen Vortrag in der Grundschule Helfendorf diese Woche, Sie haben mir wirklich ziemlich die Augen geöffnet und nun verstehe ich auch wieso ich selbst in Mathe nie so recht klar kam… Und es ist tatsächlich so, dass ich meinem Sohn (1. Klasse) auch noch öfter Zähltipps gegeben habe und die erlernte Methode torpedieren wollte. Nun hole ich zu den Mathe Hausaufgaben Legosteine dazu und das macht auch noch Spaß. Und diesen Anspruch hatte ich bei Mathe wirklich noch nie! Sie haben uns mit Ihrer Begeisterung für Zahlen und Mathematik regelrecht angesteckt und das will wirklich etwas heißen. Ich … hätte nie gedacht, dass Mathe wirklich schön sein kann und keine lebenslange Qual.”

Sylvia R., Aying

Anmerkung: Es ist mir wichtig, dass Eltern und Lehrkräfte verstehen, welche logischen und entwicklungspsychologischen Fehlannahmen hinter schlechten Lernmethoden stecken. Auch wenn das etwas trocken klingt. Aber ohne Begeisterung für die wirklich wunderbare Schönheit der Zahlenwelt und der Mathematik kann dieses Wissen auf Dauer nicht seinen vollen Nutzen entfalten. Daher ist es mir wichtig, die Begeisterung, die mich in meiner Arbeit antreibt, an Besucher meiner Vorträge weiterzugeben. Umso schöner, wenn das gelingt.

 

Eine sehr erfreuliche Rückmeldung erhielt ich von Dr. Anja Meurer, München, deren Sohn seit Jahren mit Leseproblemen kämpfte und von seiten der Kinder- und Jugendpsychiatrie keine konkreten Hilfen bekam. Um Verängstigung durch einen Termin in der Praxis zu vermeiden, wählten wir für die erste Förderdiagnostik einen entspannten Hausbesuch. Nach sechs Wochen intensivem Lesetraining mit individuellen Zielen gab es die erste merkbare Veränderung:

“Die Aufgaben A und B im grünen Heft hat Theo fertig, sie sind ihm leicht gefallen und haben ihm Spaß gemacht. Er hat zwischendurch auch selbst einfach im Heft gearbeitet. …
Gestern fragte ich ihn, ob sich etwas geändert habe durch das Lesetraining. … “Ich lese schneller.” “Merkst du das durch die Messung oder beim Lesen?” “Ich merke es selbst beim Lesen.” … Das hat mich sehr gefreut! Er spürt es selbst!”

Nun musste Theo aber dran bleiben, da er selbst Sorge hatte, ohne tägliches Üben wieder schlechter zu werden. Das Üben kostete ihn auch noch wertvolle Zeit, wenn er aus dem Hort nach Hause kam. Zu seiner Beruhigung konnte ich ihm aber sagen, dass er vom anstrengenden Üben zum vergnüglichen Lesen wechseln wird, wenn er einmal die Schwelle von 150 WPM erreicht hat. Theo und seine Mutter übten weiter – mit Erfolg:

Knapp 4 Wochen später konnte sich die Mutter schon über folgendes Erlebnis mit ihremvormals leseschwachen Sohn freuen: “Gestern hat Theo das erste Mal in seinem Leben gesagt: “Nein, Mama, nicht jetzt. Ich lese gerade!”

 

Studierende der Humboldt-Universität Berlin ließen mich nach meinem Vortrag zum Thema “Mut zur Urteilsfähigkeit” folgendes wissen:

“Ihr Vortrag gehört zum besten, was ich jemals an einer Universität gehört habe.”

“Ich möchte Ihnen danken, denn Sie haben mir gezeigt, dass es eine Heilpädagogik gibt, die sich nicht nur um Inklusion und Politik dreht. Ich hatte schon daran gezweifelt, dass es Fachwissen jenseits dieses Themas gibt.”

Es ist schön, gerade als externe Gastdozentin über aktuellen Trends und politsch korrekten Themenzwängen stehen zu können und so neue Blickwinkel zu eröffnen.

 

Eine Teilnehmerin aus der berufsbegleitenden Weiterbildung zum Lerncoach in Zusammenarbeit mit der Akademie für Lerncoaching in Zürich:

“Ich hoffe sehr, dass Du nach dem intensiven Wochenende in Zürich gut wieder daheim angekommen bist! Mir hat Dein Unterricht viel Spass gemacht und ich habe vieles gelernt und – hoppla – auch eigene Wissenslücken erkannt. Aber zumindest weiss ich nun, wo ich ansetzen muss… Ich freue mich auf das nächste Wochenende in Zürich!”

Monika Brak

Anmerkung: Diese Weiterbildung richtet sich an Teilnehmer aus verschiedenen, relativ heterogenen pädagogischen Hintergründen. In den Modulen, die ich unterrichte, geht es intensiv um das Thema Förderdiagnostik in Bezug auf Lesen, Schreiben und Rechnen. Hartes Faktenwissen und hohe fachliche Anforderungen werden entsprechend dem Beratungsablauf erarbeitet und mit  intensiv aufbereiteten, durch Videobeispiele unterstützte Fallbeispiele konkret trainiert.